Presse
10.03.2017, 12:56 Uhr
MIT BV Ostfriesland wählt neuen Vorstand
Gabriele Schapp erhält 100 Prozent
Gabriele Schapp ist kürzlich in ihrer Funktion als Bezirksvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschafts-vereinigung (MIT) der CDU Ostfriesland im Hotel/Restaurant „Landhaus Feyen“ in Großefehn mit einhundert Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen im Amt bestätigt worden. Der Bezirksverband der MIT Ostfriesland ist der übergeordnete Gebietsverband der MIT Kreisverbände Aurich, Emden, Leer und Wittmund.
V.l.n.r.: Johannes Hippen, Johann Stindt, Udo Hippen, Gabriele Schapp, Andreas Sobotta, Reinhard Hegewald, Bezirksvorsitzender der CDU Ostfriesland und Kandidat für den Deutschen Bundestag, Frank Momberger, Uwe Hellmann und Hayo Wiebersiek. Foto: Jan-Ole
 Der jetzige Bezirksvorstand besteht neben der Vorsitzenden aus Johannes Hippen (Aurich), Frank Momberger (Emden), Friedhelm Penning (Leer) und Johann Stindt (Wittmund) als stellvertretenden Vorsitzenden. Christa Bischoff, Frank Buchholz, Wolfram Heidrich, Uwe Hellmann, Silvia Lübcke, Hayo Wiebersiek, Petra Wiedig und Jan-Ole Wolfenberg komplettieren als Beisitzer den Vorstand.

Der Bezirkstag nominierte Johann Stindt als Kandidaten für eine Beisitzerfunktion auf Niedersachsenebene. Außerdem wurden die Delegierten und Ersatzdelegierten für den Bundesmittelstandstag, der am 1./2. September 2017 in Nürnberg stattfindet, nominiert. Die Wahlen und Nominierungen leitete der Hauptgeschäftsführer der Niedersachsen-MIT, Andreas Sobotta.

Der Bezirksmittelstandstag diskutierte mit Udo Hippen, Vorsitzender des kaufmännischen Vereins Aurich, über die Einzelhandelssituation in den ostfriesischen Innenstädten. "Die Politik darf gerade die Innenstädte nicht aus dem Blick verlieren" mahnte Hippen. "Es ist wichtig, dass auch durch infrastrukturelle Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit der Innenstädte gewährleistet ist."

CDU-Bundestagskandidat Reinhard Hegewald sieht die ostfriesischen Innenstädte vor einem tiefgreifenden Wandel. Ursächlich dafür sei vor allem der zunehmende Internethandel. „Jeder Kauf im Internet geht zu Lasten unserer Innenstädte“, warnte Hegewald. Allerdings geht auch er davon aus, dass das Online-Shopping nicht mehr zu stoppen sei. Deshalb sollten die Händler in den Städten vor allem die Chancen sehen, die darin für ihre Betriebe stecken könnten. "Es geht darum, dass die Kaufleute den Online-Handel als zusätzlichen Vertriebsweg nutzen“, so Hegewald. "Die Zukunft des Einzelhandels und die unserer Innenstädte sind so bedeutsam, dass sie jetzt sogar in der Bundespolitik angekommen sind und das ist gut so", freute sich der CDU-Politiker mit Verweis auf ein aktuelles Positionspapier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Zukunft des Handels und der Innenstädte.