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12.04.2013, 00:00 Uhr | Stadt Borkum, Der Bürgermeister
Einbahnstraße wird nicht eingerichtet!
Erklärung der CDU, der SPD und des Bürgermeisters zum Mobilitätskonzept
Erklärung der CDU, der SPD und des Bürgermeisters zum Mobilitätskonzept
Borkum -

Seit Jahren wird auf Borkum über die unbefriedigende Verkehrssituation geschimpft.


Aus diesem Grund hat der Rat der Stadt Borkum im letzten Jahr das Ingenieurbüro SHP mit der Erstellung eines ganzheitlichen und nachhaltigen Verkehrskonzepts beauftragt.
Gleichzeitig wurde eine Arbeitsgruppe aus Politik, Verwaltung, Polizei und anderen gebildet. Verschiedene am Verkehr maßgebend Beteiligte wurden um Stellungnahme gebeten und gehört.
Ziel war und ist es,  wirksame Maßnahmen  zur Verbesserung der Situation zu erarbeiten und auch umzusetzen.


Von Anfang an war allen klar, dass jeder Vorschlag Vorteile aber auch Nachteile haben wird und dass es zu Einschränkungen für alle Beteiligten  kommen wird.


Einer  der  von der Fa. SHP erarbeiteten und sowohl  von der Arbeitsgruppe als auch vom Rat in einer interfraktionellen Sitzung getragenen Vorschläge war die Einbahnstraßenregelung für die Reedestraße / Richthofenstraße.
Auch diese  Regelung  als Teil des Gesamtkonzepts hat selbstverständlich Nachteile und nicht nur Vorteile.
Die Reaktion eines Teils der  Bevölkerung  und insbesondere auch der Anlieger zeigt, dass ganz erhebliche Vorbehalte gegen diese Regelung bestehen. Auch wenn es befürwortende Stimmen gibt, stößt das Vorhaben offensichtlich ganz überwiegend auf Ablehnung. 


Nach reiflicher Überlegung haben die CDU, die SPD und der Bürgermeister sich entschlossen, von der Einbahnstraßenregelung Abstand zu nehmen.
Klar ist aber auch, dass dringend etwas gegen die weiterhin  unbefriedigende Verkehrssituation getan werden muss.


Hier fordert sowohl die Politik als auch die Verwaltung konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Situation ein. Dies gilt auch und besonders für  die maßgebend am  Straßenverkehr beteiligten Personen, Gruppen, und Institutionen.


Ein „weiter so“ kann es in unser aller Interesse nicht geben.   Hierin sind sich Politik und Bürgermeister einig.