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05.02.2014, 15:00 Uhr | Joe Harms
CDU-Fraktion fordert den Neubau eines modernen Kultur-, Kongress- und Kommunikationszentrums
Kulturinsel ist marode.
Die Borkumer Kulturinsel ist in die Jahre gekommen und wird, so die CDU-Fraktion, den Ansprüchen an ein modernes Kultur-, Kongress- und Kommunikationszentrum nicht mehr gerecht.
Borkum - Beispielhaft seien hier die fehlenden Tagungskapazitäten mit moderner Konferenztechnik, das Konfliktfeld der gemeinsamen Nutzung des großen Saals durch Kino- und anderen Veranstaltungen, die veraltete Bühnen- und Technikausstattung, der mangelhafte Veranstaltungsservice, das altbackene Ambiente und die fehlende Nutzung als Treff- und Kommunikationszentrum durch Gäste und Insulaner genannt.

Der Erhalt des maroden Gebäudes ist jährlich mit erheblichen Kosten verbunden. Allein durch die Gebäudestruktur bedingt, ist eine energetisch nachhaltige Bewirtschaftung nur bedingt möglich. Die eingeschränkte Nutzung und die sich in den nächsten Jahren summierenden Kosten für die Unterhaltung und Sanierung machen es nach Ansicht der Christdemokraten zwingend erforderlich, einen kompletten Neubau anzustreben.

Dementsprechend wird jetzt im Aufsichtsrat der Borkumer Wirtschaftsbetriebe die Bildung einer Planungsgruppe gefordert, die sich mit dem Thema befassen soll. Die sich abzeichnenden Probleme, wie bspw. Auswahl des Grundstücks, Baukosten, Bauplanung und -begleitung, eine Machbarkeitsstudie als Grundlage für Förderanträge und die Frage, ob während der Bauphase die alte Kulturinsel weiter genutzt werden kann, erfordern die unmittelbare Bildung einer Planungsgruppe. Planung und Neubau werden sich über Jahre hinziehen.

Mit dem Neubau, verbunden mit der Integration eines neuen Kinos, einer Diskothek, einer multi-medialen Erlebniswelt, einer ansprechenden Gastronomie, bietet das neue Kultur-, Kongress und Kommunikationszentrum die einmalige Chance, den Tourismusstandort Borkum und das damit verbundene Angebot nachhaltig auf hohem Niveau zu sichern. Weiterhin ist davon auszugehen, dass mit einem interessanten, vielfältigen Nutzungskonzept das Interesse der Gäste zunehmen wird und ein integriertes neues Kino, eine moderne Diskothek und eine multifunktionale Kleinkunstbühne alle Borkumer Altersgruppen ansprechen wird und sich der Neubau zu einem innovativen Treffpunkt entwickeln wird.

Bereits 2011 wurde von Insulanern in so genannten Kompetenzteams in Zusammenarbeit mit dem ift/ Freizeit- und Tourismusberatung Gmbh Köln ein Tourismuskonzept mit dem Titel „Die Zukunft im Blick“ entwickelt. Im Rahmen der Entwicklung von Masterprojekten wurde von Aufsichtsratsmitglied Joe Harms die „Sprengung der Kulturinsel“ vorgeschlagen. Sein Vorschlag mündete in der Forderung nach einem Neubau und der Schaffung eines modernen Kultur- und Kommunikationszentrums mit Ausstellungsräumen, Seminarräumen, ansprechender Gastronomie, integriertem Kino und neuer Bühne ( Tourismuskonzept Borkum. Die Zukunft im Blick. Endbericht. Borkum, Köln, Dezember 2011, Seite 13 ). In ihrem Arbeitsprogramm zu Kommunalwahl 2011 setzen sich die Christdemokraten für die Neuentwicklung eines Kultur-, Tagungs- und Kommunikationszentrum als Begegnungsstätte für Gäste und Insulaner ein. Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2014. Es wird Zeit, dass alle Beteiligten sich konstruktiv mit dem Thema auseinandersetzen.
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