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06.06.2008, 11:28 Uhr
SPD löst Gruppe mit der CDU auf
Dieter Rothe: „Erfolg nicht gewollt“
Wie der Fraktionssprecher Dieter Rothe gegenüber unserer Zeitung bekannt gab, haben der Vorstand der SPD und die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion einstimmig beschlossen, die Gruppe mit der CDU aufzulösen. Der Grund ist, so sagt er weiter, dass man sich in einigen Punkten, wie zum Beispiel Privatisierung von Wohnbau, Altenheim und Schuldenabbau nicht mehr einer Meinung sei. Vor allem, aber hat die SPD immer mehr das Gefühl, dass der Erfolg nicht mehr gewollt ist. „Denn der Erfolg könnte ein Erfolg für die Bürgermeisterin sein und dieses darf schon im Hinblick der nächsten Bürgermeisterwahl nicht sein“, merkt Rothe an. „Nur aber zum Abnicken der CDU-Verhinderungspolitik werden wir nicht zur Verfügung stehen. Die SPD war voller Optimismus in die Gruppe mit der CDU hineingegangen, um die großen Probleme mit einer großen Mehrheit zu lösen. Leider, so muss man es heute sehen, war es aber nie die Politik der CDU.“ Die SPD werde ab sofort die Zusammenarbeit mit allen Ratsmitglieder suchen, um die dringenden Probleme auf den Weg zu bringen und auch die Mehrheiten zu suchen, um sie zu lösen. „Die CDU ist hiermit aufgefordert, ihre Sachkenntnisse mit einzubringen, um die Probleme der Stadt mit zu lösen“, so der SPD-Fraktionssprecher abschließend.

Borkumer Zeitung